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Bugatti

Ettore Bugatti gründete seine Automobilfabrik 1909 in Molsheim im Elsass, das damals zum deutschen Kaiserreich  gehörte und erst 1919 nach dem Versailler Vertrag an Frankreich ging. Somit sind alle Modelle, die in dieser Zeit entstanden deutsche Bugattis. Das betrifft die Bugatti Typen 1 bis 23. Bis zum Typ 10 entstanden sie noch bei de Dietrich, wo Ettore Bugatti zu dieser Zerit angestellt war. Die Typen 10 und 11 dagegen waren dem Hermes-Simplex vorbehalten, den er zusammen mit Emile Mathis produzierte. Erst ab 1909 tragen seine Modelle auch seinen Namen. Natürlich soll nicht verschwiegen werden, das Bugatti von 1919 bis 1963 eine französische Firma war. 

Bugatti, selbst ein erfolgreicher Rennfahrer, produzierte seinerzeit die erfolgreichsten Rennwagen und die begehrtesten Sportwagen. Schon der Typ 10 wurde 1911 zweiter bein Großen Preis von Frankreich. Der Bugatti Typ 13, der von 1910 bis 1914 produziert wurde, belegte beim Grand Prix in Brescia 1921, schon in französischer Rennfarbe, gar die Plätze 1 bis 4. Der Wagen verfügte über einen 1130ccm OHC Vierzylindermotor. Er war der erfolgreichste Wagen Bugattis und wurde in 435 Exemplaeren gefertigt und verkauft.

Der Bugatti Type 17 von 1910 war als dreisitziger Sportwagen mit 1330ccm OHC Zweiventiler-Motor ausgestattet  Der Bugatti Type 18 verfügte gar über einen 5300ccm Motor mit Dreiventiltechnik.

Die Bugatt Type 18 und Typ 19 waren Prototypen eines T-Kopf-Motors für den Lion-Peugeot und somit Vorläufer des Peugeot bb (BéBé).

1919 endete die deutsche Geschichte von Bugatti und lebte erst wieder auf, als VW die Markenrechte 1998 übernahm. Seitdem existiert Bugatti als Bugatti Automobiles S.A.S. weiter.

Bugatti Typ 15 von 1910
Quelle: Wikipedia
Bugatti Type 13
Quelle: Wikipedia