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Miele

 

Im westfälischen Herzebrock wurde 1899 das Unternehmen von Carl Miele und Reinhard Zinkann gegründet und existiert bis heute bereits in der vierten Generation in Familienbesitz. Man begann bei der Miele & Cie. KG mit der Produktion von Milchzentrifugen; ab 1900 wurden auch Buttermaschinen verkauft. Von der Buttermaschine technisch abgeleitet entwickelte man schließlich Waschmaschinen, ein Produkt, für das der Name Miele bei älteren Mitbürgern heute noch steht. 1907 zog die Firma nach Gütersloh um. Dort wurden ab 1912 Automobile gefertigt. Nebenbei entwickelte sich die Firma zum Marktführer in Sachen "weißer Ware", also Haushaltsmaschinen, wie Waschmaschinen, Herde, Mangeln und Wringmaschinen, etc. . Bis 1914 entstanden rund 150 Fahrzeuge, die vom Konstrukteur Walter Klem entwickelt wurden. Man produzierte die Wagen unter der Bezeichnung Miele K 1 bis Miele K 4. Dabei wurden unterschiedliche Karosserien aufgebaut, vom Doppelphaeton bis zur Limousine waren unterschiedliche Kundenwünsche bedient worden. Alle Modelle waren mit Vierzylindermotoren ausgestattet und verfügten über einen Hubraum von 1500ccm bzw. 2300ccm. Die Wagen wurden weltweit verkauft und landeten in Brasilien, Uruguay, Frankreich und Österreich-Ungarn oder Russland . Auch aufgrund der geringen Produktionszahlen gibt es nur noch einen Survivor, den 1996 von Rudolf Miele in Oslo zurückgekauften Miele K 4.

In den 50'er-Jahren produzierte Miele auch Fahrräder, Motorfahrräder, Mopeds und Motorräder.

Im Miele-Museum in Gütersloh ist der einzige überlebende Miele, der Miele K3 von 1913, zu bewunsern.

Miele K 4 von 1913
Quelle: Wikipedia