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Kroboth

Gustav Kroboth, ein Sudetendeutscher, der bereits vor dem zweiten Weltkrieg in seiner tschechischen Heimat ein Werk namens Favorit, Stavba motorů a vozidel G. Kroboth betrieb und Kraftfahrzeuge herstellte, eröffnete nach Krieg und Vertreibung in Seefeld/Ba. die Fahrzeug- und Maschinenbau Gustav Kroboth. Er stellte zunächst ab 1949 Motorroller her und stieg 1954 in den Bau von sogenannten Rollermobilen ein. Bereits 1955 ging die Firma in Konkurs.

So entwickelte er als einziges Auto den Kroboth Allwetterroller. Wie die Roller war auch der Allwetterroller mit einem Motor von Fichtel & Sachs befeuert. Das Heck zeugte von seine Herkunft aus dem Rollerbau, während das Fahrzeug vorne zur Vorderachse hin breiter wurde. Der Motor saß hinten und trieb das Hinterrad an. Über dem Vorderrad war die Frontverkleidung für den Fußraum angebracht und dahinter die Sitzbank für zwei Personen nebeneinander. Der Kroboth verfügte über ein Verdeck, aber keine Seitenscheiben, so dass Fahrer und Beifahrer bei leichtem Regen nicht nass wurden.

Es sind mehrere Exemplare erhalten geblieben, das unten abgebildete Fahrzeug kann man im PS-Speicher in Einbeck bestaunen.

Kroboth Allwetterroller von der Seite
Kroboth Allwetterroller von vorne